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Home Bitcoin

Krypto-Crash unter Trump: Was steckt dahinter?

by Cryptews
14. März 2025
in Bitcoin
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US-Bankenaufsicht macht Kehrtwende bei Krypto – Das Ende der Operation Chokepoint?
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Während seines Wahlkampfs 2024 positionierte sich Donald Trump als „Krypto-Präsident“ und weckte große Erwartungen bei Krypto-Fans. Der republikanische Kandidat versprach in den Monaten vor der Wahl, die USA zur „Bitcoin-Supermacht“ zu machen, eine strategische Bitcoin-Reserve aufzubauen und den SEC-Chef Gary Gensler zu entlassen. Zudem kündigte er einen Krypto-Beirat im Weißen Haus an, um regulative Klarheit zu schaffen. 

Diese Ankündigungen lösten Euphorie aus. Die Branche unterstützte ihn mit Millionenspenden, in der Hoffnung auf Deregulierung und Förderung. Krypto-Anleger sahen in Trump zunehmend einen Wegbereiter für Mainstream-Akzeptanz.

Genau diese Entwicklungen sorgten für eine Rallye vor der Amtseinführung, die bereits in der Wahlnacht von Donald Trump begann. Doch warum crashen jetzt Kryptowährungen während der Trump-Administration? 

Krypto-Prognose: Wahlsieg bullisch, Amtseinführung bärisch

Die Analysten von Santiment haben sich kürzlich mit dem Einfluss von Donald Trump auf Bitcoin (BTC) beschäftigt. Hier stellt die Analyse fest, dass seine Wahl als US-Präsident im November 2024 einen massiven Kapitalzufluss in den Kryptomarkt ausgelöst hat. Unmittelbar nach seinem Wahlsieg explodierte das Netzwerkwachstum mit 2,51 Millionen neu erstellten BTC-Wallets innerhalb einer Woche. 

Quelle: Santiment

Wale und Hai-Adressen akkumulierten aggressiv, was den Markt zwischen November 2024 und Januar 2025 weiter nach oben trieb. 

Quelle: Santiment

Doch mit Trumps Amtseinführung begann die Akkumulation zu stagnieren, bevor sie Mitte Februar sogar endete. Als Großanleger am 19. Februar Gewinne realisierten, setzte ein massiver Kursrückgang ein. Parallel dazu stieg der BTC-Inflow zu den Börsen signifikant an, ein häufiges Signal für Verkaufsdruck. Trotz erneuter Käufe durch Großinvestoren Anfang März blieb der Markt unter Druck. 

Mittlerweile ist Bitcoin über 25 % vom Allzeithoch entfernt, obgleich mit der Bitcoin-Reserve, dem Abschied von Gary Gensler, dem Krypto-Zar David Sacks oder einer neu ausgerichteten SEC einige Versprechen (zumindest teilweise) erfüllt wurden. 

Bitcoin: Starke Korrelation mit Aktienmarkt – Buy-the-Dip?

Die CryptoQuant-Analysten sehen Bitcoin dabei weiterhin als stark mit dem Aktienmarkt korreliert. Trotz der Wahrnehmung als potenzieller sicherer Hafen zeigt sich, dass Bitcoin in Zeiten von Marktschwäche wie ein risikobehaftetes Asset reagiert. 

Die jüngste Marktentwicklung bestätige dies: Die Ankündigung einer strategischen Bitcoin-Reserve führte zunächst zu einer starken Rallye bei Bitcoin, Ether (ETH), Cardano (ADA), Solana (SOL) und Ripple (XRP). Doch die Gewinne wurden schnell wieder abgegeben. Der Markt verharrt im Risk-off-Modus, der Bitcoin eben nicht zugutekommt. 

How is the market reacting to Trump’s second term?

Since his return, the S&P 500 has fallen 9%, marking the worst start to a presidency since 2009.

Back then, a recession drove the drop. This time, uncertainty is in the driver’s seat.

Let’s dive into the data 🧵👇 pic.twitter.com/A10F0qtweB

— CryptoQuant.com (@cryptoquant_com) March 12, 2025

Historische Vergleiche mit dem S&P 500 zeigen, dass derartige Marktkorrekturen temporär sind, die langfristige Richtung aber positiv bleibt. Dennoch bleibt Bitcoin derzeit anfällig für makroökonomische Unsicherheiten, insbesondere durch Zinspolitik und Inflation. 

Die Analysten verweisen ferner darauf, dass eine Entkopplung von traditionellen Finanzmärkten nötig wäre, um Bitcoin als unabhängige Anlageklasse zu etablieren. Bis dahin bleibt der Einfluss des Aktienmarktes auf Krypto erheblich.

Genau dies zeigt auch die folgende Grafik – denn die Korrelation zwischen Bitcoin und S&P500 und Nasdaq bleibt stark positiv, während zuletzt Bitcoin als digitales Gold mit dem physischen Pendant zunehmend negativ korrelierte. 

Quelle: The Block




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