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Home Bitcoin

Davon hängt jetzt alles ab

by Cryptews
18. Oktober 2025
in Bitcoin
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Davon hängt jetzt alles ab
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In den vergangenen Tagen stand der Kryptomarkt erneut massiv unter Druck. Nach dem historischen Flash-Crash und dem größten Liquidations-Event aller Zeiten setzt sich die Korrektur mit hoher Dynamik fort. Bitcoin (BTC) wird derzeit um die 107.000 US-Dollar gehandelt, fast 19.000 US-Dollar unter dem Allzeithoch. Zwar kam es vereinzelt zu technischen Erholungen, doch bislang fehlt jede nachhaltige Trendwende. Ein echtes Comeback der Bullen bleibt aus, diese zögern, Bitcoin zu kaufen. Nun rückt die Frage in den Mittelpunkt, welche Schlüsselzonen über den weiteren Verlauf entscheiden.

Bitcoin fällt auf Schlüsselzone bei 100.000 US-Dollar

Der Analyst Julio Moreno, Head of Research bei CryptoQuant, sieht den Bitcoin-Markt aktuell an einem entscheidenden Punkt. Nachdem die Kryptowährung die Konsolidierungszone zwischen 120.000 und 108.000 US-Dollar nach unten verlassen hat, rückt nun die Marke von 100.000 US-Dollar als zentrale Unterstützung in den Fokus. Diese Zone ist nicht nur psychologisch relevant, sondern wird auch durch den Indikator „Traders On-Chain Realized Price Lower Band“ gestützt.

Now that Bitcoin has broken the recent $120k-$108k consolidation range to the downside, $100k becomes the next support level.

$100K is the Traders’ On-chain Realized Price Lower band (dotted light-blue line in the chart), which has acted as the last price support during this… pic.twitter.com/k8Vc3smibs

— Julio Moreno (@jjcmoreno) October 17, 2025

 

Dieser Indikator misst den Durchschnittspreis, zu dem aktive Marktteilnehmer ihre Bitcoin tatsächlich erworben haben. Historisch diente dieser Bereich als „letzter Halt“, bevor sich der Markt wieder stabilisierte und neue Aufwärtsbewegungen starteten.

Moreno betont zudem, dass genau in dieser Zone auch der 365-Tage-gleitende Durchschnitt verläuft. Dies sei ein weiterer technischer Faktor, der die Bedeutung dieses Preisniveaus unterstreicht. Sollte Bitcoin allerdings nachhaltig unter diese Linie fallen, drohe ein beschleunigter Abverkauf. Aus seiner Sicht entscheidet sich damit genau jetzt, ob die aktuelle Schwäche nur eine Zwischenkorrektur bleibt oder in einen strukturellen Trendbruch übergeht. 

Bitcoin Prognose: Diese Kurszonen werden wichtig 

Auf Tagesbasis zeigt sich das Bild in der Bitcoin Prognose derzeit angeschlagen. Die zwischenzeitliche Erholung nach dem Flash-Crash wurde vollständig abverkauft, der Kurs notiert wieder nahe der Verlaufstiefs. Damit bewegt sich die Kryptowährung erneut bei einer zentralen Unterstützungszone, zwischen 104.000 und 106.000 US-Dollar. Dennoch bleibt das Marktbild unentschlossen: Steigende Hochs treffen auf fallende Tiefs. Dies ist ein klassisches Zeichen erhöhter Unsicherheit und einer anhaltenden Seitwärtsphase.

Bitcoin Kurs im Tageschart – Quelle: Tradingview

Sollte es den Bullen gelingen, diese Zone zu verteidigen, könnte daraus kurzfristig ein neuer Aufwärtsimpuls entstehen. Entscheidend wäre dann, dass das jüngste Zwischenhoch bei etwa 116.000 US-Dollar erneut überwunden wird, um neue Dynamik in Richtung der alten Höchststände freizusetzen. 

Im bärischen Szenario hingegen droht bei einem Bruch dieser Zone eine Ausweitung des Abwärtstrends. Eine solche Bewegung würde das Risiko einer Top-Bildung im aktuellen Zyklus deutlich erhöhen. Dies wäre dann ein Szenario, das auch zeitlich mit den typischen Vierjahresphasen des Bitcoin-Marktes übereinstimmen könnte. Nach On-Chain-Daten liegt die nächste signifikante Unterstützung erst bei 100.000 US-Dollar, gefolgt von einem größeren Support im Bereich 93.000 bis 96.000 US-Dollar. Dort müsste spätestens eine Stabilisierung gelingen, um den langfristigen Bullenmarkt intakt zu halten.

Aktuell nähert sich der RSI-Indikator auf Tagesbasis dem überverkauften Bereich, ein Niveau, das in der Vergangenheit häufig als Ausgangspunkt kurzfristiger Erholungen diente. Ähnliche Situationen im Februar, April, August und September führten stets zu spürbaren Aufwärtsbewegungen. Daher spricht der technische Zustand zumindest klar für eine Gegenreaktion vom Support-Level aus, was jedoch noch keine nachhaltige Stärke der Bullen signalisieren würde. 

Bitcoin-Zyklus vorbei? Dieser Indikator macht Hoffnung

Seit über einem Jahrzehnt orientieren sich viele Analysten am klassischen Vierjahreszyklus des Bitcoin-Marktes. Dies ist ein Modell, das eng mit dem Halving-Ereignis verknüpft ist. Dabei halbiert sich die Blockbelohnung für Miner etwa alle vier Jahre, was die neu entstehende Bitcoin-Menge verringert und historisch stets zu massiven Kursanstiegen führte. Betrachtet man die bisherigen Halvings (2012, 2016, 2020, 2024), folgten darauf meist in diesem Zeitraum des Folgejahres neue Allzeithochs.

Andere Experten warnen jedoch, dass dieser Mechanismus in seiner alten Form nicht mehr funktioniert. Ein zentrales Argument liefert hier der sogenannte Pi-Cycle Top Indikator, der auf einer Kombination zweier gleitender Durchschnitte basiert – insbesondere auch dem 350-Tage-Durchschnitt, multipliziert mit einem Faktor von zwei (350 DMA × 2), und dem 111 DMA. Immer dann, wenn der kurzfristige Durchschnitt den längerfristigen Durchschnitt erreicht oder überschreitet, markierte der Markt in der Vergangenheit meist das Zyklus-Top und galt als überhitzt, so auch 2021. 

BTC Pi Cycle Top Indikator – Quelle: Glassnode

Aktuell verläuft diese obere Schwelle des Indikators bei rund 200.000 US-Dollar, deutlich oberhalb des 111DMA, der bei rund 112.000 US-Dollar verortet wird. 

Damit signalisiert der Pi-Cycle-Top-Indikator, dass der Markt noch Raum für Aufwärtsbewegung besitzt.




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